Der Apriorist - Online Journal veröffentlicht: 25. Oct. 2012

Konsens, Eigentum und ihr praxeologisches Umfeld

von Norbert Lennartz

- Für eine natürliche Ordnung ohne den Rückgriff auf Lockes Arbeitstheorie des Eigentums -

Abstract:

Das hier vorgestellte Papier ist eine Theorie, die Hans-Hermann Hoppes Argumentationsethik folgt und Apriori-Normen erklärt, die sich nur auf den Konsens-Begriff und seinen notwendigen Voraussetzungen gründen. Aus diesem Grund läuft diese Arbeit auf eine normative Theorie hinaus.

Der Unterschied zu Hoppe besteht lediglich in der auf den Begriff Konsens erweiterten Anwendung der Argumentationsethik, um den des Lockeschen Eigentums zu ersetzen. Der Grund ist, dass Eigentum notwendigerweise eine Abstraktion konsensueller Normen sein sollte.

Die libertäre Denktradition folgt eindeutig der historischen Prägung des klassischen Eigentumsverständnisses nach Locke. Dies führt zu einiger problematischer Axiomatik in der üblichen libertären Lehre. Dieses Papier verwirft den Lockeschen Begriff aus der Arbeitstheorie des Eigentums und beschreibt Eigentum als ein normatives Ergebnis aus den Begriffen des Handelns und entwickelt damit eine tatsächlich wertfreie Konzeption der Appropriation.

Tags: Praxeologie, Eigentum, Ethik, Rechtsphilosophie, Argumentation, Justiz, Gewohnheitsrecht | Comments (0)

Inhaltsverzeichnis

Konsens, Eigentum und ihr praxeologisches Umfeld Seite
1. Einführung 2
2. Das Definitionsproblem von Recht 4
3. Die Schwäche in Hoppes Argumentationskette 8
4. Vom Verwurf Lockes zu einem fest umrissenen Eigentumsbegriff 13
5. Zu einer Konsenstheorie 25
6. Schluss 35




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