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Konsens, Eigentum und ihr praxeologisches Umfeld

By Norbert Lennartz on Oct 25, 2012. Comments (0)

- Für eine natürliche Ordnung ohne den Rückgriff auf Lockes Arbeitstheorie des Eigentums -

Abstract:

Das hier vorgestellte Papier ist eine Theorie, die Hans-Hermann Hoppes Argumentationsethik folgt und Apriori-Normen erklärt, die sich nur auf den Konsens-Begriff und seinen notwendigen Voraussetzungen gründen. Aus diesem Grund läuft diese Arbeit auf eine normative Theorie hinaus.

Der Unterschied zu Hoppe besteht lediglich in der auf den Begriff Konsens erweiterten Anwendung der Argumentationsethik, um den des Lockeschen Eigentums zu ersetzen. Der Grund ist, dass Eigentum notwendigerweise eine Abstraktion konsensueller Normen sein sollte.

Die libertäre Denktradition folgt eindeutig der historischen Prägung des klassischen Eigentumsverständnisses nach Locke. Dies führt zu einiger problematischer Axiomatik in der üblichen libertären Lehre. Dieses Papier verwirft den Lockeschen Begriff aus der Arbeitstheorie des Eigentums und beschreibt Eigentum als ein normatives Ergebnis aus den Begriffen des Handelns und entwickelt damit eine tatsächlich wertfreie Konzeption der Appropriation.

Über die ultimative Rechtfertigung der Ethik des privaten Eigentums

By Hans-Hermann Hoppe on Oct 09, 2012. Comments (0)

Der Artikel wurde zuerst in Liberty 2.1 (Sep. 1988): 20-22 veröffentlicht und erschien in Hans-Hermann Hoppe, The Economics and Ethics of Private Property. First Edition: Kluwer. 1993. Second Edition: Auburn, AL: Ludwig von Mises Institute, 2006.

Ethik der Argumentation und die Philosophie der Freiheit

By Frank van Dun on Feb 20, 2012. Comments (0)

Über diesen Artikel:

Frank van Dun

Als Hans-Hermann Hoppe (in A Theory of Socialism and Capitalism, 1989) beansprucht, dass die Prinzipien des Libertarismus argumentativ unwiderlegbar seien, wurden sowohl die logische Kohärenz als auch die Relevanz seines „Arguments der Argumentation“ kritisiert. Während bisweilen einiges dieser Kritik immer noch auftaucht, verteidigt dieses Papier Hoppes Anspruch gegen diese Kritik aus dem günstigen Blickwinkel des Autors eigener Arbeit (in niederländisch) über die Dialog-Ethik in den 1970er Jahren. Es bietet eine detailliertere und systematischere Darstellung des „Arguments der Argumentation“ als Hoppe es im speziellen Kontext seines Buches gebraucht hätte. Es macht a) eine Unterscheidung zwischen Argumenten über Prinzipien und Argumenten über bestimmte Fälle, in denen diese Prinzipien aufgerufen werden können und b) zwischen der normativen Gültigkeit (als eine Frage des Prinzips) bestimmter Grundannahmen und der Tatsache, dass in bestimmten Fällen diese Annahmen nur im Prinzip halten und durch den Beweis in Bezug auf die Fälle widerlegt werden können.

Dieser Artikel basiert auf einer Übersetzung von: Frank van Dun. „Argumentation Ethics and The Philosophy of Freedom“. Libertarian Papers 1.19 (2009).

Der Mythos der staatlichen Legitimität

By Norbert Lennartz on Nov 10, 2010. Comments (0)

Abstract: Politische Legitimität wird im Staatsbetrieb wie eine rechtmäßige Position behandelt, was sie aber nicht ist. Dies führt zu erheblichen ethischen Mängeln in der demokratischen Staatstheorie. Legitimität begründet sich aus der Machtposition und kann daher kein juristisches, sondern nur ein soziologisches Argument sein. Demokratie ist eine fehlbare Prozedur. Im Sinne der herrschenden demokratischen Doktrin müssen aber alle gesellschaftlichen Belange durch die demokratische Prozedur behandelt werden. Selbst die Fehler der demokratischen Prozedur werden wieder der gleichen Prozedur unterworfen und werden damit auch zum totalitären Element der Gesellschaft. Ein weiteres ethisches Problem der Demokratie ist die Abhängigkeit zum Demos. Dies äußert sich in der absoluten Unterbindung von Sezession, denn der daraus mögliche Zerfall der Einheit des Demos führt demokratische Prozeduren ad absurdum. Folglich unterbindet demokratische Herrschaft Sezession, was aber unausweichlich in nationalistische Praktiken führt. Das Grundrecht der Gewissensfreiheit verstumpft an der Rechtspraktik der demokratischen Prozedur.


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