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Konsens, Eigentum und ihr praxeologisches Umfeld

By Norbert Lennartz on Oct 25, 2012. Comments (0)

- Für eine natürliche Ordnung ohne den Rückgriff auf Lockes Arbeitstheorie des Eigentums -

Abstract:

Das hier vorgestellte Papier ist eine Theorie, die Hans-Hermann Hoppes Argumentationsethik folgt und Apriori-Normen erklärt, die sich nur auf den Konsens-Begriff und seinen notwendigen Voraussetzungen gründen. Aus diesem Grund läuft diese Arbeit auf eine normative Theorie hinaus.

Der Unterschied zu Hoppe besteht lediglich in der auf den Begriff Konsens erweiterten Anwendung der Argumentationsethik, um den des Lockeschen Eigentums zu ersetzen. Der Grund ist, dass Eigentum notwendigerweise eine Abstraktion konsensueller Normen sein sollte.

Die libertäre Denktradition folgt eindeutig der historischen Prägung des klassischen Eigentumsverständnisses nach Locke. Dies führt zu einiger problematischer Axiomatik in der üblichen libertären Lehre. Dieses Papier verwirft den Lockeschen Begriff aus der Arbeitstheorie des Eigentums und beschreibt Eigentum als ein normatives Ergebnis aus den Begriffen des Handelns und entwickelt damit eine tatsächlich wertfreie Konzeption der Appropriation.

Der Mythos der staatlichen Legitimität

By Norbert Lennartz on Nov 10, 2010. Comments (0)

Abstract: Politische Legitimität wird im Staatsbetrieb wie eine rechtmäßige Position behandelt, was sie aber nicht ist. Dies führt zu erheblichen ethischen Mängeln in der demokratischen Staatstheorie. Legitimität begründet sich aus der Machtposition und kann daher kein juristisches, sondern nur ein soziologisches Argument sein. Demokratie ist eine fehlbare Prozedur. Im Sinne der herrschenden demokratischen Doktrin müssen aber alle gesellschaftlichen Belange durch die demokratische Prozedur behandelt werden. Selbst die Fehler der demokratischen Prozedur werden wieder der gleichen Prozedur unterworfen und werden damit auch zum totalitären Element der Gesellschaft. Ein weiteres ethisches Problem der Demokratie ist die Abhängigkeit zum Demos. Dies äußert sich in der absoluten Unterbindung von Sezession, denn der daraus mögliche Zerfall der Einheit des Demos führt demokratische Prozeduren ad absurdum. Folglich unterbindet demokratische Herrschaft Sezession, was aber unausweichlich in nationalistische Praktiken führt. Das Grundrecht der Gewissensfreiheit verstumpft an der Rechtspraktik der demokratischen Prozedur.


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